2014 erfüllte sich mein langersehnter Herzenswunsch - mein Hund Balu trat in mein Leben!

Er veränderte auf einen Schlag alles. Plötzlich ist da jemand, ein eigensinniges einzigartiges Geschöpf, dass sich sofort in dein Herz schleicht, dich voll und ganz in Beschlag nimmt, dich fordert, dir unvergesslich schöne Momente beschert, dich zum Wahnsinn treibt, jeden Bissen den du zu dir nimmst genauestens beobachtet, dich studiert, dich verfolgt, dir gefallen will, dich zum Lachen bringt, und dich zu Tränen rührt weil es so unfassbar süss ist.


Wem geht es nicht so, wenn so eine Fellnase einen mit leuchtenden Augen tief ins Herz schaut?

Und was macht man natürlich als erstes, wenn man von nichts eine Ahnung hat, das Zusammenleben aber so unkompliziert wie möglich gestalten will? Richtig, man huscht zum nächsten Hundeverein, besucht dort Kurse, holt sich Tipps und Tricks und versucht dem neuen Mitbewohner ein vorbildlicher Begleiter zu sein.

Hundevereine sind echt wichtig!! Jeder sollte mit seinem Hund Kurse besuchen, es werden einem dort wichtige Grundkommandos gelernt, die jede Fellnase mit seinem Menschen beherrschen sollte! Für mich und Balu, der schon 1 1/2 Jahre alt war und nichts konnte, eine ganz wichtige Unterstützung!!

Am Hundeplatz interessierten ihn andere Hunde nicht die Bohne und er folgte aufs Wort, da gabs ja auch genügend Leckerlis von Frauli. Bei unseren täglichen Spaziergängen wurde er aber plötzlich zum Angreifer und Eigenbrötler. Frauli total hilflos und ängstlich, was er wieder alles anstellen wird und wie sehr ich mich nicht schämen müsste mit ihm, erwiesen sich unsere Ausflüge immer mehr zu Horrortrips.


Nach einiger Zeit der Quälerei und immer größer werdender Frustration entschloss ich mich, diesem sinnlosen Treiben ein Ende zu setzen und begann mich intensiv mit Tierverhaltenstraining und Tierenergetik zu beschäftigen.

Ich wollte nicht nur ändern, sondern auch verstehen was in Balu vorging. Und so kam ich zum Ergebnis, dass nicht Balu das Problem war, sondern ICH!


Ich musste mich ändern, war ihm kein guter Rudelführer. Balu hatte kein Vertrauen in mich, konnte sich an mir nicht orientieren, und übernahm somit die Führung unseres kleinen Rudels.

Immer wieder begegne ich Menschen mit identen Problemen.
Meine konnte ich durch unzählige Gespräche mit Menschen, Bücher, Kurse, etc. in den Griff bekommen.
Bis heute bin ich unendlich dankbar für die Hilfe, die ich erfahren durfte, und mich dahin geführt hat, wo ich heute stehe.

Genau diese Erfahrungen möchte ich gerne weitergeben!

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wie alles begann